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Landkreis Ludwigshafen/Rhein |
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Möglichkeiten der Informationsbeschaffung
Inhalte und Links zu gesundheitsbezogenen Themen gehören zu den meistgesuchten Seiten im Internet, wobei Frauen das
Internet in dieser Hinsicht häufiger nutzen als Männer. In den elektronischen Netzen stehen Ihnen einerseits
eine Vielfalt von Suchmöglichkeiten und Informationsportalen zur Verfügung, die nahezu allen Informationsbedürfnissen
gerecht werden. Andererseits ist das verfügbare Informationsvolumen, ja geradezu die Flut an Informationen auch der
unübersehbare Nachteil der Informationsbeschaffung per Internet. Die Betroffenen benötigen oft Ausdauer und Energie,
um relevante Mitteilungen von irrelevanten zu unterscheiden, medizinische Grundbegrifflichkeiten zu verstehen und neue
Erkenntnisse in die eigene Behandlung umzusetzen.
Angesichts der vielfalt der Informationsquellen ist es deshalb sinnvoll, die Internetsuche strukturiert anzugehen, d.h.
seriöse Informationen von unseriösen unterscheiden zu lernen, Suchadressen mit aktuellen Datenbeständen
vor anderen, nur unregelmäßig überarbeiteten Seiten den Vorzug zu geben und Kenntnisse dahingehend zu erlangen,
welche Quellen genutzt werden können.
Neben vielen nützlichen und seriösen Informationsquellen finden sich nälich auch Inhalte mit fragwürdigem
Nutzen. Zwar plant das vom Bundesministerium unterstützte Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem (Afgis) ein
Gütesiegel für Internetseiten rund um das Thema Gesundheit. So lange es dieses Zertifikat nicht gibt, lassen sich
lediglich über den Betreiber einer Internet-Domain Rückschlüsse auf die inhaltliche Seriosität ziehen.
Erscheint eine Internetseite beispielsweise als "Neue Forschungsergebnisse: Mit der xy-Methode ist Krebs jetzt heilbar",
während die Quelle der Seite nicht identifizierbar ist, dann klicken Sie
www.denic.de an - hier sind alle deutschen Domainnamen und damit die Betreiber der Seiten registriert. Verbirgt sich
dahinter ein simpler Hans August Sowieso, dann können Sie sicher sein, dass den Inhalten der Website nicht allzu viel
Glauben geschenkt werden sollte. Eine andere Möglichkeit bietet Quackwatch unter der Adresse www.quackwatch.com/ghindex.html. Hier gibt es eine Suchfunktion im Hinblick auf fragwürdige
Medikamente, Therapien etc. Lohnenswert ist auch die -leider nicht aktualisierte- deutsche Seite unter neuropsychiater.org/quackw.htm, die sich als "Führer durch Scharlatanerie und
Quacksalberei" versteht.
Aktualisiert im April 2003
Realisation: Axel Osché © 2001
Konzept: Dr. Isis Ksiensik und Teresa Schlax